Gotthard an Ostern ohne Stau? Möglich!

Gotthardpass mit tief verschneiter Gotthardstrasse und Strassenschildern zum Hospiz - Outdoor-Fotografie

Man kennt die Schlagzeilen an Ostern: «15 Kilometer Stau vor dem Gotthard». Normalerweise meide ich die Region deshalb zu dieser Zeit und suche mir bewusst ruhigere Orte.

Doch dieses Jahr war es anders: Wir reisten zu zweit zum Gotthard – und fanden genau das, was man an Ostern dort kaum erwartet: Einsamkeit und Ruhe.

Der entscheidende Unterschied: Unser Weg führte nicht durch den Gotthard-Tunnel Richtung Süden, sondern auf den Pass.

Die Strasse hatten wir für uns alleine, wie die Bilder zeigen.

Eigentlich hatten wir ein Zelt dabei. Doch angesichts der grossen Schneewächten entschieden wir uns spontan für den Bau eines Wächtenbiwaks.

Das war tatsächlich ein besonderer Ort für die Ostertage. Dort, wo im Sommer reger Verkehr herrscht, war jetzt nur Stille.
Und die Zeugen dieses wichtigen Nord-Süd-Übergangs: die verschneite Passstrasse, Stromleitungen, Windkraftanlagen und das von Schneeverwehungen umhüllte Hospiz.

Während sich 1000 Meter tiefer die Autos stauten – wie jedes Jahr an Ostern.

Solche kleinen Auszeiten in der Natur geben mir viel Energie für den Alltag und eröffnen neue kreative Perspektiven.

 

Über den Autor

Martin Ramsauer ist Business-, Event- und Outdoor-Fotograf mit Studio in Zürich Oerlikon. Er fotografiert seit über 15 Jahren für Unternehmen, NGOs und Organisationen in der Schweiz und international. Zu seinen Schwerpunkten gehören Business Portraits, Corporate Fotografie, Employer Branding, Eventfotografie und Outdoorsport-Reportagen. Als diplomierter Geograf und Trekking-Guide verbindet er visuelles Storytelling mit Erfahrung in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen.

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