Executive Portraits Zürich: Wenn jemand eigentlich nicht gerne fotografiert wird
„Ich hasse es, fotografiert zu werden. Die Bilder gefallen mir nie.“
Das sagte mir dieser Mann mit einem Lächeln, als er als Erster zum Shooting kam. Für Mitarbeiterportraits eines Family Offices war er extra aus Mallorca nach Zürich gereist.
Ich nahm die Herausforderung gerne an.
Ein klarer Auftrag
Der Auftrag war zunächst sehr konkret: Drei neue Mitarbeiterportraits sollten entstehen, ein bestehendes Portrait erneuert werden. Als Referenz dienten die vorhandenen Teamfotos des Unternehmens.
Die neuen Bilder sollten sich nahtlos in die bestehende Bildwelt einfügen – vom Hintergrund über Lichtführung und Perspektive bis zu Bildausschnitt und Farbgebung.
Bei Corporate-Aufträgen ist das ein wichtiger Punkt. Die Portraits sollen sich stimmig in den visuellen Auftritt eines Unternehmens einfügen und gleichzeitig genügend Persönlichkeit behalten, damit keine austauschbaren Standardbilder entstehen.
Deshalb habe ich mich vor dem Shooting genau mit der bestehenden Bildsprache auseinandergesetzt und die Licht- und Aufnahmesituation darauf abgestimmt.
Erst einmal nicht fotografieren
Als der erste Mitarbeiter vor mir stand, war schnell klar: Die technische Umsetzung war nicht die einzige Herausforderung.
Statt sofort zu beginnen, haben wir uns zunächst unterhalten – über seine Reise, über Zürich und über seinen Alltag auf Mallorca. Das klingt nach einer Nebensache. Für mich gehört es wesentlich zu einem guten Business Portrait. Denn wer sich vor der Kamera unwohl fühlt, braucht nicht noch mehr Anweisungen wie „Kopf etwas drehen“ oder „bitte lächeln“. Zuerst muss die Situation vertrauter werden.
Nach kurzer Zeit war die anfängliche Unsicherheit verschwunden. Wir begannen zu fotografieren und schauten uns zwischendurch gemeinsam die ersten Bilder an. Seine Reaktion war deutlich: Er war überrascht, wie gut er sich auf den Bildern gefiel.
Souverän, professionell und trotzdem persönlich
Bei einem Executive Portrait geht es mir nicht darum, eine Führungspersönlichkeit möglichst perfekt zu inszenieren. Das Portrait soll professionellen Ansprüchen genügen und gleichzeitig zur Person passen.
In diesem Fall bedeutete das eine Bildsprache, die offen und freundlich wirkt, ohne an Souveränität zu verlieren. Der Ausdruck sollte nicht aufgesetzt sein, die Körperhaltung nicht künstlich, und das Licht sollte die Person unterstützen, statt selbst zum Thema zu werden.
Am Ende entstand ein Portrait, das sich in die bestehende Bildwelt des Unternehmens einfügt und ihn zugleich als Person zeigt. Und vor allem: Er war mit dem Bild sehr zufrieden.
Die Technik ist nur ein Teil des Portraits
Licht, Kamera, Objektiv und Erfahrung sind die Grundlage für ein gutes Business Portrait.
Gerade bei Executive Portraits fotografiere ich Menschen, die nicht unbedingt gewohnt sind, vor einer Kamera zu stehen. Manche sind entspannt, andere eher zurückhaltend. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, was die jeweilige Person braucht, damit ein gutes Portrait entstehen kann.
Manchmal ist das eine klare Anleitung. Manchmal ein lockeres Gespräch. Manchmal braucht es mehrere Anläufe oder einfach etwas Zeit.
Bei einem professionellen Portrait geht es deshalb nicht nur darum, ein Gesicht überzeugend abzubilden. Es geht darum, einen Menschen wahrzunehmen, Unsicherheit zu erkennen und gemeinsam einen Ausdruck zu finden, der wirklich zu ihm passt.
Bei diesem Shooting begann alles mit dem Satz: „Ich hasse es, fotografiert zu werden.“ Ein kurzes Gespräch und einige Bilder später war genau das kein Thema mehr.
Technik kann ein Portrait perfektionieren. Die Verbindung zwischen Fotograf und Mensch kann sie nicht ersetzen.
Portraits für Ihr Team planen?
Schreiben Sie mir – gerne besprechen wir, welche Bildsprache und welcher Ablauf zu Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitenden passen.
Über den Fotografen
Martin Ramsauer | Business- und Corporate-Fotograf Zürich
Business Portraits, Executive Portraits und Mitarbeiterportraits für Unternehmen, die Wert auf eine klare, hochwertige Bildsprache legen.
Vom einzelnen Executive Portrait bis zur Portraitserie für ein ganzes Team entstehen Bilder, die sich präzise in den visuellen Auftritt eines Unternehmens einfügen. Darüber hinaus fotografiert Martin Ramsauer Mitarbeitende in ihrem beruflichen Umfeld – bei der Zusammenarbeit im Team, im Kundengespräch oder mitten im Arbeitsalltag. So entstehen Bilder, die nicht nur zeigen, wer zu einem Unternehmen gehört, sondern auch, wie dort gearbeitet wird.
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