Rückblick auf zwei wunderschöne Grönland-Vortragsabende

(Fotos: Arno Fliri und Pascal Bovey)

Zwei Abende, die in Erinnerung bleiben

Nach dem Auftritt im Volkshaus Zürich durfte ich letzte Woche nun noch in Jona über unser Grönland-Abenteuer berichten. Auch diesmal wieder vor vollem Saal: Fast 500 Menschen horchten meinen Ausführungen in den beiden Vorträgen und liessen sich von den faszinierenden Landschaften des Nordens sowie den humorvollen Erzählungen für rund zwei Stunden in eine andere Welt entführen.

Es war mir eine riesige Freude, all die glücklichen Gesichter zu sehen und in zahlreichen Rückmeldungen zu hören, wie es mir offenbar gelungen ist, viele Menschen mit meinen Bildern und Geschichten zu berühren.

Bilder, Musik und Emotion

In Kombination mit der passenden Musik entstanden Emotionen, die jenen erstaunlich ähnlich waren, die wir auf der Reise durch Grönland, Island und die Färöer selbst empfunden haben.

Genau darum liebe ich diese Art des Storytellings: Sie ermöglicht einen direkten Kontakt mit den Menschen im Publikum. Man kann sie emotional abholen und auf eine visuelle Reise mitnehmen, die – so hoffe ich – noch lange nachwirkt.

Zwischen Zweifel und Bestätigung

Um ehrlich zu sein, war ich vor dem ersten Vortrag nicht sicher, ob mir das auch diesmal gelingen würde. Meine letzte Show «TibetIndia» lag bereits eine ganze Weile zurück und lebte von sehr exklusivem Bildmaterial mit dem Dalai Lama und Hollywood-Star Richard Gere sowie intimen Einblicken in ein tibetisches Kloster in Südindien – eine Tiefe, die für mich persönlich schwer zu toppen war.

Umso mehr freut es mich, dass ich so viele berührende Rückmeldungen erhalten habe, die mir bestätigen, dass es mir auch mit der Grönland-Geschichte gelungen ist, Menschen ins Staunen und Geniessen zu bringen, sie für einen Moment aus dem Alltag herauszuholen und auf eine innere Reise mitzunehmen. Dieses Feedback macht mich zutiefst zufrieden und glücklich. Es zeigt mir, dass sich der ganze Aufwand, die unzähligen Stunden an Vorbereitung, mehr als gelohnt haben.

Dankbarkeit und Blick in die Zukunft

Wie es weitergeht? Vorerst kehre ich wieder stärker zu meinen fotografischen Aufträgen als Unternehmensfotograf zurück und gönne mir eine kurze kreative Pause. Gleichzeitig hat die grosse Resonanz eine neue Lust geweckt, diese Show nicht einfach abzuschliessen, sondern sie weiterleben zu lassen – in anderen Räumen, für andere Zielgruppen, vielleicht auch in neuen Kontexten. Erste Anfragen, unter anderem aus dem Bildungsbereich, sind bereits eingetroffen.

Zum Schluss bleibt vor allem eines: gross Dankbarkeit. Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben – sei es in der Werbung, in der Vorbereitung oder bei der Organisation an den beiden Abenden selbst. Ohne diese Hilfe wäre all das nicht möglich gewesen.

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